Das Programm zum GRAPHIT

Das GRAPHIT Symposium 2026 findet wieder vom 25. bis 27. September an verschiedenen Kulturorten in Erfurt statt.

Auftakt ist Freitag im Haus Dacheröden, während es uns am Samstag in die Erfurter Künstlerwerkstätten verschlägt – inklusive kleiner Exkursion ins gegenüberliegende Wächterhaus – um zu guter Letzt im Café [ka:te:] zu landen, wo wir den Abend fulminant ausklingen lassen. Sonntag gehts dann auf Achse durch die Stadt.

Im Kern wird es wieder zwei „Double-Features“ mit jeweils einer Kombination aus Vortrag und Workshop geben. Das lädt zur intensiveren Auseinandersetzung – sowohl mit den Artists, ihren Themen und wie auch deren Arbeitsprozessen ein. Weil wir allen Teilnehmenden die Teilnahme an beiden Workshops ermöglichen wollen, finden diese in zwei Durchgängen statt.

Außerdem gibt es wieder verschiedene offene Workspaces, ein spaßiges Abendprogramm und die Sketching-Tour. Hier wird nicht nur geklotzt, sondern auch gekleckert.

Tickets in verschiedenen Optionen gibt es über unsere Ticketpage und zu einzelnen Veranstaltungspunkten an der Abendkasse.

Die Artists 2026 findet ihr unten, ebenso wie unseren Timetable, der unter Vorbehalt zur groben Orientierung dient.

Apropos Orientierung:
Riesen Dank an der Stelle auch an die Stadtverwaltung Erfurt und das Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur für den finanziellen Support.
Ohne euch wird das nichts!

GRAPHIT 2026 wird gefördert durch:

TIMETABLE 2026

ARTISTS 2026

Gabriela Jolowicz

Vortrag // Freitag (VA ab 19:00 Uhr)
> Haus Dacheröden

Workshop // Samstag (ab 10:00 Uhr)
> Künstlerwerkstätten


Gabriela Jolowicz lebt und arbeitet in Berlin. Sie unterrichtete bereits an der Universität der Künste Berlin, an der Hochschule für Künste Bremen und an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig (HGB), wo sie auch bei Prof. Volker Pfüller und Prof. Thomas M. Müller studiert hatte.

Jetzt kommt sie für ein Double-Feature zum GRAPHIT nach Erfurt.

Der Lubok Verlag gab 2008 und 2021 ihre originalgraphischen Künstlerbücher »Megabillig« und »Megabillig 2« heraus. 2012 gewann sie den ersten Preis beim internationalen Wettbewerb »Holzschnitt heute«. Ihre Werke waren unter anderem im Museo Nacional de la Estampa in Mexiko-Stadt und im Print Center New York zu sehen.

Gabrielas Werke wurden in zahlreichen Gruppen- und Einzelausstellungen präsentiert, darunter im Museum der bildenden Künste Leipzig und in der Kunsthalle Bremen (2024). 2025 fand die große Einzelausstellung »Der unendliche Holzschnitt« in der Kunsthalle Erfurt statt. 2026 widmete ihr die Stiftung Niedersachsen den 80. Band der renommierten Buchreihe »Kunst der Gegenwart«. Begleitend dazu fand die Einzelausstellung ihrer Holzschnitte im Sprengel Museum Hannover statt.


web: hey-gabi.de
insta: @gabrielajolowicz


Holzschnitt von früh bis spät

Der Titel ist Programm. Gabriela wird zum Opening über ihre Arbeit sprechen und lädt am Folgetag im Rahmen des Symposiums zum Holzschnitt-Workshop ein.

Hier vermittelt sie – ausgehend von ihrer künstlerischen Praxis – grundlegende Techniken des Holzschnitts und gibt Einblicke in ihre Arbeitsweise. Die Teilnehmenden lernen die Möglichkeiten dieser historischen Drucktechnik und zugleich den Handabdruck kennen. Praktischerweise ermöglicht Letzteres, in Zukunft auch ohne Druckpresse zu arbeiten.

Der Workshop richtet sich dabei sowohl an AnfängerInnen und Fortgeschrittene – eben alle, die das Medium Holzschnitt praktisch kennenlernen und/oder ihre Kenntnisse vertiefen möchten.

DXTR

Vortrag // Freitag (VA ab 19:00 Uhr)
> Haus Dacheröden

Workshop // Samstag (ab 10:00 Uhr)
> Künstlerwerkstätten


DXTR war schonmal in Erfurt und hat damals für OQ-Paint ein fulminantes Mural in der Salzstraße hinterlassen.

Jetzt kommt er wieder und nimmt uns fürs GRAPHIT Double-Feature mit auf etliche seiner Reisen rund um den Globus, bevor man dann im Workshop die komplexen Dinge vereinfacht.

Dennis Schuster lebt und arbeitet als freischaffender Künstler und Illustrator in Berlin. Unter dem Pseudonym DXTR bekannt, entspringt sein Stil dem Graffiti, auch wenn diese Bezeichnung heute nicht mehr passen dürfte. Die Themen und Bildinhalte sind figurativ, wirken verträumt und verspielt – werden aber darüberhinaus mit einem Schuss Mystik, Ironie und Provokation versehen.

Aus grafischen Formen, Elementen der Typografie und des Comics, entstehen so figürlich-abstrakte Szenarien, die sich als Popsurrealismus beschreiben lassen.


web: be.net/dxtrs
insta: @dxtrtheweird


Komplexe Simplizität

DXTR bringt uns Anekdoten aus 17 Jahren freiberuflicher Arbeit mit und zeigt seinen Blickwinkel auf verschiedenste Facetten der Kreativindustrie – von Malerei auf riesigen Fassaden zu Illustration für zahlreiche namenhafte Kunden.

Eine Mischung aus freier und kommerzieller Arbeit wird präsentiert, welche sich in den meisten Fällen stilistisch kaum unterscheiden lässt. Die Freude am Schaffen per se, sowie der Austausch durch Kollaborationen mit anderen internationalen Kreativen stehen bei DXTRs Vortrag im Vordergrund.

Im Workshop »Komplexe Simplizität« vermittelt DXTR anhand einer fiktiven Aufgabenstellung seine Herangehensweisen und Gedankengänge bei komplexen Briefings und Projekten. Außerdem geht es hier um den wohl schwierigsten kreativen Akt, der Vereinfachung der Darstellung.

Die Arbeiten von DXTR sind voll von Symboliken, die oft schwierige Sachverhalte spielerisch und mit Leichtigkeit darstellen. Dieser konzeptionelle Ansatz soll auch im Workshop vermittelt werden.

Sarah Käsmayr

Vortrag // Freitag (VA ab 19:00 Uhr)
> Haus Dacheröden

Büchertisch vom MaroVerlag// Freitag & Samstag
> Haus Dacheröden
> Künstlerwerkstätten / Café [ka:te:]


Sarah Käsmayr ist Buchgestalterin und Verlegerin. Sie studierte an der Hochschule für Künste Bremen und am Werkplaats Typographie in Arnhem (Niederlande).

Heute verantwortet sie das Programm des Augsburger MaroVerlags, den ihr Vater Benno Käsmayr 1970 gegründet hat. Dort erscheinen Romane, Kurzgeschichten und Lyrik, sowie Science-Fiction und die Reihe »MaroHefte« mit Essays und Illustrationen.

Seit 2021 ist sie im Vorstand der Kurt Wolff Stiftung zur Förderung einer vielfältigen Verlags- und Literaturszene, die sich als Interessensvertretung unabhängiger Verlage versteht. 2019 und 2020 war sie in der Jury für die Stiftung Buchkunst, um bei der Longlist der Schönsten Deutschen Bücher mitzuentscheiden, 2025 in der Vorjury des 33. Open Mike Wettbewerb – Wettbewerb für junge Literatur. 


web: maroverlag.de
insta: @maro.verlag


Essays treffen auf Illustrationen

Wie können komplexe Themen ansprechend gestaltet werden?

In der Reihe »MaroHefte« erscheinen seit 2020 Essays mit Illustrationen – zu Politischem, Feministischem und Tabubehaftetem. Herausgegeben wird die Reihe von Kolja Burmester und Sarah Käsmayr, die für jede Ausgabe nach spannenden Positionen suchen: auf Text- und Bildebene. 

Die Hefte werden in Sonderfarben gedruckt, fadengeheftet und mit einem Schutzumschlag versehen. Außerdem liegen Plakate und Lesezeichen bei.

In ihrem Vortrag zum GRAPHIT gibt uns Sarah einen Einblick in die Entstehung der Ausgaben und stellt ein paar der Themen vor.

Auf diese Weise wird wie von selbst ganz Unterschiedliches durch den Raum geistern. Von der Frage, warum Frauen und queere Menschen nicht einfach so alleine ausgehen können, über existentielle Anliegen, die den Weg der Fäkalien ab der Toilette nachzeichnen (und in die Wolken führen!), bis hin zu ökonomischen Bedingungen, die im Heft zur Künstlichen Intelligenz (aber nicht nur dort) eine Rolle spielen.

MaroHefte klären auf, machen Spaß, regen Diskussionen an – und verführen in Bilderwelten.

Zum GRAPHIT wird es außerdem einen Büchertisch vom MaroVerlag geben, damit man die schönen Exemplare gleich vor Ort erwerben kann.

Julia Rühr

Moderation // Freitag (VA ab 19:00 Uhr)
> Haus Dacheröden

Workspace 1 // Samstag (ab 10:00 Uhr)
> Künstlerwerkstätten


Julia gehört seit 2023 zur Graphit-Crew und hat nach zahlreichen Zeichenrunden kurzerhand beschlossen, nicht nur zu zeichnen, sondern das Ganze gleich mit zu organisieren. Bereits beim GRAPHIT 2024 führte sie moderativ durch das Freitags-Programm und darf auch dieses Jahr wieder ans Mikrofon. Wer sie vom Marne Movie Magic-Filmquiz in der [ka:te:] kennt, weiß außerdem: An Erfurts stärkster Tür kommt niemand ohne Anmeldung vorbei.

Wenn sie gerade keine Linoldrucke schnitzt oder Kunstworkshops beim Blaumachen Festival, bei Felix‘ Gartenparty iykyk oder nun beim GRAPHIT gibt, sortiert die studierte Kulturwissenschaftlerin ihre Kunstmaterialien mit großer Hingabe in ihren zahlreichen antiken Truhen – weil gute Ideen schließlich auch stilvoll gelagert werden wollen.


web: blaumachen-festival.de


Schnipseln. Schmeißen. Sketchen.

Hier fliegen erst die Papierfetzen, dann die Ideen. Im Workspace* übernimmt der Zufall das Kommando, denn jede Ordnung beginnt mit Chaos. Farbige Schnipsel werden über Kopierer und Tische verteilt, immer anders arrangiert und anschließend illustrativ weitergedacht. Aus losen Schnipsellagen formen sich Kompositionen. Aus Zufall wird eine Idee. Aus schlichten Papierformen manifestiert sich plötzlich ein lektorierender Vogel, oder ein langbeiniger Kellner oder ein philosophischer Brokkoli, oder, oder, oder.

*Workspaces sind unsere Werkstatt-Formate, ähnlich der Workshops, aber ohne feste Zeiten oder Teilnahmeplätze. Getreu dem Motto »Mach wie du schaffst und solang du magst« kann man hier neues ausprobieren, an eigenen Techniken pfeilen oder einfach mal ins Machen kommen.

André Hering

Workspace 2 // Samstag (ab 10:00 Uhr)
> Künstlerwerkstätten


André Hering ist Grafik-Designer und Hobby-Illustrator aus Erfurt, außerdem ein Buch-Enthusiast, leidenschaftlicher Tee-Trinker und riesiger Großbritannien-Fan.

Er hat an der Bauhaus-Universität in Weimar »visuelle Kommunikation« und »visuelle Kulturen« studiert und nach dem Studium über 7 Jahre grafische Requisiten für eine Fernsehserie gestaltet. Mittlerweile ist André mit dem Illumat unterwegs und in der Erfurter Zeichenrunde aktiv. Sein großer Traum ist es, irgendwann mal einen veganen englischen Tea Room mit gesunder Snack Bar zu eröffnen.

Andres Seelenfutter ist bei Allem das Führen von illustrierten Dankbarkeitstagebüchern. Mit ein paar einfachen Illustrationen und intuitiven Farbpaletten entstehen darin kleine Zusammenfassungen seines Tages, bestimmter Erlebnisse oder seiner Reisen – Erinnerung an Momente, für die er dankbar ist.
Inspirationen finden sich dabei in ganz alltäglichen Dingen und kleinen Anekdoten, die ihm ständig und zu allen Gelegenheiten einfallen.


insta: @the.graphician


Tagebücher der Dankbarkeit

Inspiriert von einem Projekt der britischen Illustratorin Kate Sutton werden in Andrés Workspace* zeichnerisch kleine Hefte mit Momenten und Dingen gefüllt, für die man dankbar ist. Dabei versucht man mittels Stilisierung, Komposition, Kombinationen von Schrift und Bild wie auch einer limitierter Farbauswahl verschiedene Gestaltungsprinzipien in Anwendung zu bringen.

Die begonnenen Heftchen dürfen natürlich behalten und dankenswerterweise weitergeführt werden.

*Workspaces sind unsere Werkstatt-Formate, ähnlich der Workshops, aber ohne feste Zeiten oder Teilnahmeplätze. Getreu dem Motto »Mach wie du schaffst und solang du magst« kann man hier neues ausprobieren, an eigenen Techniken pfeilen oder einfach mal ins Machen kommen.

Greatmade

Workspace 3 // Samstag (ab 10:00 Uhr)
> Wächterhaus III


Die Bürogemeinschaft Greatmade wurde 2010 als Schmelztiegel aus Illustration und Schriftgestaltung gegründet. Angestoßen vom Überdruss an Einzelkampf, kristallisierte sich das verbindende Vorhaben »etwas Großartiges zu schaffen« schnell als Credo des Designkollektivs heraus.

Über die Jahre flanierte man durch diverse Brand-Design-Projekte – unter anderem fürs GRAPHIT, mollerte Murals, animierte Mappings, entwickelte Prototypen oder schneiderte Schriften nach Maß. Mittlerweile sind die Jungs im gediegenen Co-Work angekommen.

Greatmade-Gründer Micha beschäftigt sich als Designer zur Zeit viel mit 3D-Modelling und -Druck. Er konzipiert von Berufswegen her virtuelle Lernumgebungen und bastelt an seinen freien Tagen an alten Druckmaschinen rum, während Langzeitpraktikant Stefan gerade eher zwischen Illustration, Kreativraum-Administration und unzähligen Kulturprojekten spagatiert, um die perfekte Work-Work-Balance zu finden.

Zum Graphit spucken beide in die Hände – symbolisch gemeint – und stehen mit euch gemeinsam an einer Druckmaschine, die mindestens so alt ist wie das letzte Update der Greatmade-Website. Das wird großartig!


web: greatmade.de


Lego-Druck

Als Sidequest zur eigentlichen Main-Story öffnet sich das Büro von Greatmade und lädt in einen Workspace* ins Wächterhaus.

Wie der Titel schon sagt, kann man hier mit Klemmbausteinen ein bisschen Druck machen – aber ohne Hast und Eile.

Eigene Motive werden aus verschiedenen Elementen auf eine Grundplatte gesteckt, wobei höherliegende Flächen später mit Farbe eingewalzt und abgedruckt werden. Die Ergebnisse changieren dann zwischen Pixelart und ornamentaler Illustration. Fürs technische Upgrade sorgt eine halbautomatische Korrex Andruckpresse, auf der kundige NPCs ihre Motive bis zum Format 50 x 70 cm in kleiner Auflage produzieren.

Wer da keine Mindcraft-Vibes bekommt, ist selber Schuld.

*Workspaces sind unsere Werkstatt-Formate, ähnlich der Workshops, aber ohne feste Zeiten oder Teilnahmeplätze. Getreu dem Motto »Mach wie du schaffst und solang du magst« kann man hier neues ausprobieren, an eigenen Techniken pfeilen oder einfach mal ins Machen kommen.

Graphit SPA

Abendprogramm // Samstag (VA ab 19:00 Uhr)
> Café [ka:te:]


Während andere aufrüsten, skippen wir unseren Battle und schlagen stattdessen lieber die Gong-Schale der Geselligkeit.

Vielleicht können wir die Welt nicht verbessern, aber zumindest ein guter Abend ist drin.


insta: @arturfastart
insta: @ole.b_grafik
insta: @fxschwager
insta: @kowaly_one
insta: @majortomaso


Sketch-positver Abend

Der GRAPHIT SPA (Sketch-Positiver Abend) ist eine Mischung aus Mal-Missionierung und Mind-Massage, die gleichermaßen aktivierende wie entspannte Wellness-Wellen über die Wogen der Wirklichkeit legt.

Nach dem anstrengenden Tagwerk kommt man im SPA-Bereich in der [ka:te:] zusammen und frönt gemeinschaftlich dem Sketchen, wobei auch die gepflegte Unterhaltung nicht zu kurz kommen darf – im Gegenteil. Dafür kredenzen wir ein Potpourri an Programmpunkten:

  • Artur Fast, seines Zeichens Kotburschi-Kollektivist erster Stunde, ist ein wahrhaftiger Piep und als Maljam-Jumbler auch legendäre Inspirationsquelle fürs Graphit. Jetzt rudert Artur aus dem Dortmunder Hafen rüber, um uns mit ’nem Impuls sketchmäßig Licht ans Fahrrad zu machen.

    Das Topic ist frei, hat bestimmt was mit seinem Schaffen zu tun und wird den meisten so gut reingehen wie seine Sketchbooks, die alle Betrachtenden auf die Augen küssen.

  • Sketchbook-Flexing: Wie es sich für Illustrationssymposien gehört, schaut man gemeinsam gegenseitig in die Skizzenbücher – bei uns aber auf der großen Leinwand, wahlweise pöbelnd, ehrfürchtig oder euphorisch kommentierend, aber immer wertschätzend, weil jeder Sketch es wert ist, geschätzt zu werden.

  • Urban-Sketch-Interview: Ole Bechert blickt zusammen mit Jenny Adam aufs kürzlich stattgefundende »1. Erfurter USK-Treffen« zurück und stimmt dabei unterschwellig schonmal auf die Sketchtour am Sonntag ein. Außerdem lässt Ole Mucke laufen, damit alles läuft.

  • Pep-Talk-Karaoke: Während Felix und Stefan noch über passende Titel fürs Format sinnieren, nutzen sie die Gelegenheit des offenen Mikrofons, um kleine Anekdoten und Bbeiträge zu vergänglichen oder vergangenen Zukunftsperspektiven zu liefern, die den gegenwärtigen Blick aufs »Hier und Jetzt« verschieben könnten. Mehr Klarheit erlangen alle Beteiligten während der Aufführung. Bestimmt.

  • Piñata: Nur weil es keinen Battle gibt, heißt das nicht, dass man auf Tom’s Piñata verzichten muss.

Wäre das nicht schon genug, haben wir noch weitere Angebote in Planung, u.a.

  • Shapegamewand – Gemeinsames Konturenfüllen! Nuff said!

  • Battle-Bücher – Wir zeigen eine Auswahl der größten Bücher aller Zeiten!

  • Artsale und Maro-Hefte – Wir haben einen Artworksale und auch Graphit-Shirt-Restbestände im Verkauf. Außerdem wird es MaroHefte aus erster Hand geben.

  • Retronom-Tisch-Bemalung – in Reminiszenz ans Retronom als unsere letze GRAPHIT-Symposiums-Battle-Location nehmen wir ein exquisites Mobiliar in Obhut und nutzen die Gelegenheit, ein paar Schichten Acryl auf die Platte zu bringen.

  • Art-Tool-Recycling – Wir starten ein gemeinschaftlichen »Art-Tool-Sperrmüll-Haufen«. Im Idealfall sortieren alle ihre funktionierenden, aber nicht mehr benötigten Art-Tools (Stifte etc.) aus und sammeln diese zum Graphit, auf das andere, die zum SPA kommen, noch etwas damit anfangen mögen. Was überbleibt, wird gespendet. Bringt gern selber etwas passendes mit, lasst aber »richtigen« Schrott und nutzlosen Nippes zu Hause.

Jenny Adam

Leitung Sketching-Tour // Sonntag (ab 12:30 Uhr)
> durch die Stadt


Jenny Adam ist Ex-Produktdesignerin und arbeitet heute im Bereich Illustration, Eventsketching & Workshops.

Während eines Erasmusaufenthalts in Barcelona entdeckte sie Urban Sketchers und zeichnet seitdem vor Ort im Skizzenbuch. In ihren Skizzen und Illustrationen spielen Farbe und Stimmung eine Hauptrolle.

Dazu verwendet sie Marker, Aquarell und Kreiden, spielt mit Texturen und beschäftigt sich mit urbanen Motiven zwischen Reduktion und Abstraktion.


web: jennyadam.com
inst: @ronkiponk


Sketching-Tour

Quasi schon Tradition, dass man zum GRAPHIT am Sonntag auf Achse ist.

Auch dieses Jahr gibt es wieder einen gemeinsamen Skizzenspaziergang aka einen Sketchwalk aka die Sketching-Tour durch Erfurt, diesmal geführt und begleitet von Jenny.

Nach einer kurzen Einführung ins Thema Urban Sketching erkundet man hier zeichnerisch die Umgebung. Dabei wird die Geschichte eines Ortes in kleinen Panels erzählt, ein spielerischer Umgang mit Farben und Textur gesucht und dabei unterschiedliches und ungewöhnliches Material ausprobiert.

Auch etabliert: Locals und Interessierte können auch ohne Ticket an der Tour teilnehmen, allerdings sind die Plätze begrenzt. Zwecks Beitrag freuen wir uns hier über eine Spende und bitten euch vorab auch um verbindliche Anmeldung. Details dazu gibt es auf der Ticketpage.

Locations 2026

Kultur: Haus Dacheröden

Location Opening // Freitag

Anger 37
99084 Erfurt


web: herbstlese.de


  • Rollstuhlgerechter Zugang und rollstuhlgerechte Toiletten
  • 5 min. Fußweg von Haltestelle Anger (Linien 1/2/3/4/5/6)


Unser Kick-Off-Location blickt auf 700 Jahre Geschichte zurück. 2017 zog der gemeinnützige Verein „Erfurter Herbstlese“ in das geschichtsträchtige Haus ein und verwandelte es zu einem bunten Kulturort mit Lesungen, Konzerten, Vorträgen und Ausstellungen. Im Zentrum Erfurts gelegen, bietet das Kultur: Haus Dacheröden beste Voraussetzungen für kulturelle und gesellschaftliche Unternehmungen. Die Eröffnung vom GRAPHIT ist eine davon!

Wir freuen uns wie Bolle auf das Gastspiel hier! Dabei vertrauen wir nicht nur schnell kopierten Website-Texten, sondern wissen aus erster Hand, was im Haus Dacheröden alles möglich gemacht wird.

Nicht ohne Grund schreibt man hier Kultur mit Doppelpunkt. Stark!

Künstlerwerkstätten Erfurt

Location Workshops & Workspace 1-2 // Samstag – tagsüber & Sonntag früh

Nordhäuser Straße 81/81a
99089 Erfurt


web: erfurt.de/kuenstlerwerkstaetten


  • Rollstuhlgerechter Zugang
  • 2 min. Fußweg von Haltestelle Baumerstraße (Linien 3/6)

Die Künstlerwerkstätten der Landeshauptstadt Erfurt sind ein kreativer Raum für Kunst- und Kulturschaffende sowie verschiedene Gruppen, die ihre künstlerischen Ideen verwirklichen möchten und können zum Zwecke einer fachgerechter Produktion temporär gemietet werden.

Hier wird eine vielfältige Auswahl an speziell eingerichteten Arbeitsbereichen geboten, die mit modernster Technologie für das Emaillieren, zur Schmuckherstellung, Keramikproduktion und Textilgestaltung ausgestattet sind. Außerdem gibt es in den Großraumateliers allerhand Arbeitsplatz und die nötige Infrastruktur für intensive Schaffensphasen. Logisch, dass wir hier zum Symposium mit Workshops und -spaces abcornern.

Wem das nicht reicht, der kann ein Spaziergang im grünen Nordpark direkt vor der Tür machen, an den öffentlichen Malflächen im Quartier abmollern oder mal im Wächterhaus 3 gegenüber vorbei schauen.

Wächterhaus III

Location Workspace 3 // Samstag – tagsüber

Nordhäuser Straße 84, Haus 34D
99089 Erfurt


web: waechterhaus-erfurt.de


  • Rollstuhlgerechter Zugang
  • 2 min. Fußweg von Haltestelle Baumerstraße (Linien 3/6)

Aus naheliegenden Gründen findet am Samstag ein Workspace im Wächterhaus am Nordpark statt – in Wink- und Rufweite zu den Künstlerwerkstätten. Die Hütte ist voller Ateliers, Studios und Büros von kreativen Peoples und wird durch die Nutzenden als Wächterhaus e.V. betrieben. Der Verein besteht seit 2008 und verwaltet derzeit zwei Atelierhäuser in der Stadt. Insgesamt sind sie die Wirk- und Arbeitsstätten von 23 Künstler:innen, Kunsthandwerker:innen und Gestalter:innen.

Mittlerweile rückt dabei der Mehrwert durch das kulturelle Kreativschaffen auf die Quartiere, die Stadt und die lokale Soziokultur in den Vordergrund. Die einzelnen Akteure sind per se selbstständig und unabhängig voneinander tätig, aber theoretisch auch als Gemeinschaft der Knaller.

Kaum verwunderlich, dass hier nicht nur unser Equipment lagert, sondern auch viel Initiative und Engagement für die Erfurter Zeichenrunde, das GRAPHIT und andere Kulturprojekte seine Wurzeln hat und der eine oder die andere WächterIn neben dem eigenen Schaffen auch in der Kulturszene aktiv ist.

Café [ka:te:]

Location Abendprogramm // Samstag

Veilchenstraße 32
99092 Erfurt


web: kate-erfurt.de
insta: @kate.erfurt


  • Rollstuhlgerechter Zugang und rollstuhlgerechte Toiletten
  • 2 min. Fußweg von Haltestelle Baumerstraße (Linien 3/6)

Bei selbstgebackenem Kuchen mit Früchten aus dem eigenen Kleingarten, feinsten Kaffeekreationen, beleuchtet von charmanten Retro-Lampen treffen sich hier die Strickenden, Schreibenden, Zeichnenden, Kochenden, Lesenden, Spielenden, Denkenden und Quatschenden – kurz: Menschen mit viel Kreativität und Hang zum konnektiven Flair.

Die [ka:te:] schafft Raum für Begegnung, Austausch und neue Perspektiven.

Dort finden nicht nur regelmäßig verschiedene Kulturveranstaltungen wie das Filmquiz, gesellige Spieleabende oder Ausstellungen lokaler Künstler:innen statt, sondern auch wichtige Business-Workshops, schöne Hochzeiten oder das fulminante Bergfest vom Illustrationssymposium deines Vertrauens.

Prädikat: sehr gut. *****